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 DSC Ginnheim - Historie 2004 bis 2008 (mit vielen Dank an Doris Keil)

Der DSC 54 auf unseren Kegelbahnen am 2. Juli 1977

Im Mai 1954 gründeten zwölf Sportlerinnen des TSV Ginnheim den Sportkegelclub "Launisches Glück". Die ältesten Unterlagen stammen von 1964/65. Sie waren von Toni Börner, Gründungsmitglied, langjährige Sportwartin und bis zum Schluss dem DSC 54 treu, gesammelt worden.

Im Jahr 1965 musste der Club sich einen "sportlichen" Namen geben. Er entschied sich für "DSC 54" (= Damensportclub).

Schon früh nahm die Mannschaft an Club- und Landesmeisterschaften sowie an Pokalturnieren teil. Die erste Meisterschaft und somit der erste Aufstieg in eine höhere Liga glückte in der Saison 1971/72. Zu dieser Zeit wurde mit fünf Spielerinnen über zwei Bahnen gespielt.

Im Sommer 1975 kamen drei neue Kegelclubs in den TSV Ginnheim. In der Saison 1976/77 wurde der DSC 54 von Doris Keil als Sportwartin übernommen. Zehn Mitglieder zählte der Club.

Ab der Saison 1977/78 bestanden die Clubmannschaften aus sechs Spielerinnen. In den folgenden Jahren wurden gute Plätze in den Ligen erreicht.

1980 traten sechs neue Mitglieder ein. Dadurch konnten eine 2. Mannschaft gemeldet werden, die damals in einer "Reserverunde" spielten. Die Holzzahlen wurden im Laufe der Zeit immer besser. Die Saison 1981/82 wurde von der 1. Mannschaft mit der Meisterschaft abgeschlossen. Dies bedeutete den Aufstieg von der Bezirksliga in die Regionalliga. Leider konnte man sich in der darauf folgenden Saison nicht halten und stieg gleich wieder ab. 1982 wurden fünf neue aktive Mitglieder und ein passives Mitglied aufgenommen. In der Saison 1983/84 stieg die 1. Mannschaft von der Bezirksliga in die neu gebildete Gruppenliga auf. Die Reserverunde für zweite Mannschaften gab es nicht mehr, alle Mannschaften waren in die Ligen integriert. So konnte unsere 2. Mannschaft in der Saison 1984/85 als Meister der A-Liga in die Bezirksliga aufsteigen.

1986 war die Mitgliederzahl auf 19 Aktive und fünf Jugendliche angewachsen. Es wurde eine 3. Mannschaft gemeldet, die ihre Wettkämpfe in der Frankfurter Viererrunde absolvierte. Sportwartin für unsere 2. Mannschaft war Wilma Hiesel.

Saison 2006-207 
Saison 2006-2007

In der Saison 1986/87 stieg die 1. Mannschaft in die Bezirksliga ab, dadurch gab es für die 2. Mannschaft einen Zwangsabstieg in die A-Liga, obwohl sie die Runde mit Platz 2 abgeschlossen hatte. Von der folgenden Saison träumen wir heute noch. Die 1. Mannschaft verlor kein einziges Spiel und stieg stante pede wieder in die Gruppenliga auf, und was das Tollste war, sie stieg in der folgenden Saison (1988/89) in die Regionalliga, die zweithöchste Spielklasse in Hessen, auf!

In dieser Saison wurde das "Einspielen" bei den Wettkämpfen eingeführt, das man sich heute nicht mehr wegdenken könnte. Ab der Saison 1990/91 meldeten wir nur zwei Mannschaften, da einige Spielerinnen nur noch im Notfall einspringen wollten. Ab der Saison 1992/93 war Ingrid Trimbach Sportwartin der 1. Mannschaft und Ina Knaab der 2. Mannschaft. 1994 wurde Steffi Fella wurde Sportwartin der 1. Mannschaft.

Im Jahr 1996 taten sich die Sportkeglerinnen DSC 54 und Fidelio zusammen und spielten bis zur Saison 2006/07 mit zwei Mannschaften in der "SG Ginnheim".

Zur Feier des 50jährigen Bestehens machte der DSC 54 einen Ausflug nach Schweigen-Rechtenbach.

Saison 2007-2008 
 Saison 2007-2008

Vor der Saison 2007/2008 waren die Sportkeglerinnen der SG Ginnheim überein gekommen, dass sie den Namen "DSC Ginnheim" annehmen, da die Spielgemeinschaft aus DSC 54 und Fidelio nach zehn Jahren faktisch nicht mehr bestand. Die verbliebenen Mitglieder des Clubs Fidelio waren nach und nach in den DSC 54 eingetreten. Also gab es nur noch DSC-Mitglieder. Die Zahl 54 wurde beim neuen Clubnamen weggelassen, dafür wurde Ginnheim hinzugefügt.

Der neue bzw. alte Namen beinhaltete auch den Kauf neuer Trikots und Trainingsanzüge. Nach einigen Wochen intensiver Suche wurde man fündig. Die neue Sportkleidung ist in den Farben orange und schwarz und sieht toll aus!

Alle Sportkeglerinnen sind mit Feuer und Flamme dabei, und es wird sicherlich noch einige Höhepunkte bei den Spielen geben.

Aufstieg in die HessenligaRelegationsspiele gewonnenIn der Saison 2006/07 war die 1. Mannschaft noch als SG Ginnheim von der Regional-Liga in die Hessenliga aufgestiegen. In der Saison 2007/08 erreichte sie als DSC Ginnheim Platz 5. Die 2. Mannschaft hatte bereits 2005/06 den Aufstieg von der Bezirksliga in die Gruppenliga geschafft. Auch in der Saison 2008/09 wird in diesen Ligen gespielt.

Am 2. und 3. Februar 2008 wurde das DKB-Classic-Pokal-Finale der Damen und Herren auf Bundesebene in Zweibrücken ausgetragen. Am Samstag, 02.02.2008, fand die Auslosung statt: Viktoria Bamberg gegen Hohnstädter SV und Blau Weiß Hockenheim gegen DSC Ginnheim. Gegen die Favoriten aus der Bundesliga hatten die Keglerinnen von Hohnstädt und Frankfurt-Ginnheim keine Chance. Bamberg gewann gegen Hohnstädt mit 8 : 0 und Hockenheim gegen Ginnheim mit 7 : 1.

Somit standen die Finalpaarungen fest [sic]. Sonntag, 03.02.2008, 9.30 Uhr, war das Spiel um Platz 3 und 4 zwischen DSC Ginnheim und Hohnstädter SV und um 13.00 Uhr das Spiel um Platz 1 und 2 zwischen Viktoria Bamberg und BW Hockenheim.

Im kleinen Finale lieferten sich die Sportkeglerinnen von DSC Ginnheim und Hohnstädter SV einen spannenden Kampf bis zur vorletzten Kugel. Nach Mannschaftspunkten stand es 3 : 3. Nun musste die Gesamtholzzahl über den Sieg entscheiden. Zwei Kugeln vor Schluss führte der Hohnstädter SV mit zehn Holz. Als einzigste Spielerin hatte Sandra Nolte vom DSC Ginnheim noch zwei Wurf zu absolvieren. Sie musste einen Neuner spielen und dann noch mindestens zwei Holz treffen, um das Spiel zugunsten des DSC Ginnheim zu entscheiden. Zuerst gelang ihr der entscheidende Neuner, dann spielte sie noch einen Siebener darauf, und das Kunststück war geglückt! Mit 3174 : 3168 Holz war der 3. Platz gesichert. Für den DSC Ginnheim ist dies der größte Erfolg in seiner Kegelgeschichte.

Der DSC Ginnheim im Dezember 2007 
Der DSC Ginnheim im Dezember 2007

Die besten Spielerinnen des DSC Ginnheim waren Sandra Nolte mit 558 und 557 Kegel und Astrid Dinges mit 562 und 520 Kegel. Mit zum Erfolg trugen bei: Steffi Fella, Andrea Glatthorn, Karin Kammermayer, Dani Klingenberger und Ina Knaab. Für die Mannschaft, die Betreuer und die Fans waren dies zwei tolle Tage mit viel Spaß und guten Kegelergebnissen. Finalgewinner wurde Viktoria Bamberg mit 6 : 2 Punkten gegen BW Hockenheim.

Heute (September 2008) besteht der DSC Ginnheim aus 19 Sportkeglerinnen, davon sind zwei Jugendliche, drei passiven Keglerinnen und zwei Ehrenmitgliedern.

Wir feierten und feiern jedes Jahrabschluss, egal ob Aufstieg, Abstieg oder Verbleiben in der Liga, nehmen an Pokalturnieren und Freundschaftsspielen teil, machen Ausflüge, Weihnachtsfeiern, Neujahrsessen und haben seit 1982 einen Kegelabend.

Doris M. Keil, Clubleiterin DSC Ginnheim
 

 


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